Gut geplant ist besser unterwegs

Gut gepant ist besser unterwegs!

Ein freier Tag, das Wetter passt. Also nix wie raus! Der Rucksack für eine Tagestour ist schnell gepackt, wenn du weißt, welcher Ballast – außer Telefon und Geldbörse –  für die nächsten Stunden sinnvoll ist:

  1. Wohin soll’s gehen ? Als Klassiker muss die topographische Wanderkarte mit ins Gepäck, optimal im Maßstab 1 : 25 000, d.h.: 1 Zentimeter Weglänge oder Abstand auf der Karte entspricht 250 Metern im Gelände, entsprechend: 4 cm = 1 km.
  2. Lieber digital unterwegs? Dieselben Informationen liefern Smartphones mit Outdoor-Apps wie „Komoot“ oder ein GPS-Gerät mit hinterlegten Karten in brauchbarer Auflösung und gespeicherten GPS-Tracks – vorausgesetzt, die modernen Helfer sind aufgeladen.
  3. Hilfe ! Ein Beutel mit (Blasen-)Pflastern, Verbandszeug und Rettungsdecke braucht wenig Platz und leistet große Hilfe bei kleineren Verletzungen während der Tour. Sollte ein Notfall eintreten, alarmiert man über die Rufnummer 112 – oder noch besser mit der internationalen App „Echo SOS” – die Rettungsleitstelle, die somit auch den Standort übermittelt bekommt.
  4. Wenn’s kühl wird… Eine wind- und regendichte Jacke soll immer im Rucksack liegen, um das Auskühlen bei Pausen und Wetterumschwüngen zu verhindern. 
  5. Zum Wohlsein ! Wer zügig wandert oder Fahrrad fährt, schwitzt, auch wenn sich das nicht gleich bemerkbar macht. Ausreichend Flüssigkeit hält unseren Organismus, der übrigens sich wie ein wassergekühlter Verbrennungsmotor verhält, auf Betriebstemperatur und verhindert das Dehydrieren mit Folgeschäden wie Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen und Hitzschlag. Wasser ist hier die beste Medizin, auch Tee oder Saftschorle müssen mit auf die Tour, ca. ½ Liter pro Stunde Gehzeit. Vorsicht: Glasflaschen können bei Stürzen o.ä. brechen, besser sind daher stabile Kunststoffflaschen oder Thermoskannen.
  6. Für den kleinen Hunger. Kompakt und lecker sind Energiespender wie Obst, Müsliriegel oder das bewährte Käse- bzw. Wurstbrot. Moderne Teilzeitnomaden nutzen Energieshots aus dem Alupack – und nehmen wie alle anderen ihren Müll wieder mit nach Hause. 
  7. Womit wir beim Müll sind: Wer seine Umwelt genießen will, schont sie auch. Deshalb sollten bei Tagestouren in deutschen Mittelgebirgen und anderen großartigen Landschaften Mehrwegverpackungen selbstverständlich sein; vorbildliche Mitmenschen sammeln unterwegs auch den Abfall anderer auf und haben dafür Einweghandschuhe sowie einen „Drecksack“ dabei.

Und schon ist der Rucksack gepackt, bei Fahrradtouren denkt bitte auch an Flickzeug und Luftpumpe, bevor ihr startet.

Schöne Tour….

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